
Tatsächlich kam ich mir am ersten Tag in Jeju wie im Paradies vor. Direkt beim Frühstück habe ich eine nette Chinesin kennengelernt und zusammen sind wir zu den bekannten Klippen gefahren.


Danach sind wir am Meer auf so einem Wanderweg langgelaufen, der meines Wissens sogar einmal um die ganze Insel geht. Und schließlich an einem super schönen Strand gelandet. Natürlich hab ich direkt die Wassertemperatur getestet (es ist arsch kalt gewesen, aber schön!) und danach festgestellt, dass das Handtuch, welches jetzt ganz geschickt gewesen wäre, im Hostel in meinem Rucksack steckt. Typisch 🙂
Nachdem wir uns im Hostel etwas ausgeruht hatten, sind wir dann am späten Nachmittag noch zu einem Wasserfall gelaufen. Super schön und die Sonne war auch am Untergehen, wodurch krasse Fotos entstanden sind.


Um den Tag zu beenden, wollten wir noch den Sonnenuntergang sehen. In der Ferne hat man auf den Klippen einen tollen Weg/Ort gesehen, weshalb wir uns auf den Weg dorthin gemacht haben. Es war etwas knapp und wir haben das Beste glaub ich unterwegs gesehen, aber auch als wir den Aussichtspunkt dann erreichten, war die Sonne noch wunderschön.
Am nächsten Tag ist die Chinesin leider abgereist, weshalb ich mich allein auf Erkundungstour gemacht habe. Auf Rat meiner super lieben Gastgeberin bin ich fast 2 Stunden über die Insel zu einem erloschenen Vulkan gefahren, auf den man anscheinend schön hochlaufen kann und eine tolle Sicht hat. Es war tatsächlich ziemlich schön und auch gar nicht so anstrengend, ich war in knapp 15 Minuten oben.


Unten konnte man dann auch noch ans Meer und um 14 Uhr gab es dann noch eine Vorführung von den Haenyo. Das sind Taucherinnen, die Meeresfrüchte ernten und dabei 7-8 Stunden am Tag tauchen. Und weil das nicht krass genug ist, machen sie das auch noch ohne Sauerstoffflaschen. Die Vorführung fand ich dann aber doch nicht so beeindruckend wie die Vorstellung und Beschreibung, es waren eben einfach Taucherinnen. Aber man muss sagen, die Frauen waren wirklich – wie sag ich das jetzt, ohne dass es blöd klingt – alt? Also definitiv über 50/60 also keine 20-jährigen mehr. Danach bin ich wieder zwei Stunden zurück ins Hostel und war den restlichen Tag faul 🙂
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